14. März 2018

Unsere Junggesellenabschiede

Inzwischen sind mein Mann und ich schon fastvier Jahre verheiratet und wir fragen uns wirklich, wo die Zeit geblieben ist. Allerdings erinnern wir uns immer noch sehr gerne an unsere Junggesellenabschiede zurück, die dank unserer lieben Freunde einfach nur super waren!




Junggesellenabschied meines Mannes


Mein Mann musste bei seinem Junggesellenabschied ganz schön was wegstecken. Morgens gegen 6 Uhr habe ich seine Freunde, die alle gruselige Masken aufhatten, heimlich in die Wohnung gelassen. Mit großem Geschrei sind sie dann über meinen schlafenden Mann hergefallen und haben ihn gefesselt.

Er durfte sich nur schnell eine Hose überziehen und schon ging es los mit einem gemieteten Bus. Die erste Aufgabe war es im Wald ein Bier auf ex zu trinken - na lecker :D
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht alles, was er so für Mutproben bestehen musste, aber schön waren sie alle nicht^^ Er wusste ja auch gar nicht, wohin es gehen sollte, aber am Ende des Tages kamen sie in Prag an.

In Prag checkten sie in einem Hotel ein und besuchten die angeblich größte Disco Europas, in der wir alle auch schon bei unserer Klassenfahrt waren. Dort gibt es einen Raum, der komplett aus Eis besteht - also richtig schön kalt. Und Absinth durfte natürlich auch nicht fehlen.

Anschließend ging es noch weiter in eine Spielhalle, wo der ein oder andere Euro verspielt wurde. Ob bei Baccarat oder Roulette, Spaß hatten die Männer bestimmt, denn Prag ist sehr bekannt für sein Nachtleben, inklusiver verschiedener Casinos. Das Angebot verschiedenster Spieleautomaten kann sich sehen lassen, nur verschiedenste Online Anbieter können diese Auswahl noch überschreiten.
Am Sontag Nachmittag kamen dann alle völlig fertig wieder zu Hause an. Aber dieses Wochenende wird mein Mann sicher nie vergessen! :)


 Mein Junggesellinnenabschied


Mein Junggesellinnenabschied lief da schon deutlich netter ab, auch wenn glaube ich nicht viel weniger Alkohol floss :D
Meine Mädels überraschten mich Samstagmittag mit vielen leckeren selbstgemachten Sachen, die wir erst einmal gemütlich zusammen verspeist haben. Sie hatten extra T-Shirts bedrucken lassen mit "Sandras Wolfsrudel" und ein hübsches lilafarbenes Tutu für mich dabei.



Im Zug nach Hamburg durfte ich dann viele kleine Aufgaben erledigen, bei denen mir die Zuggäste helfen durften. Für jede gelöste Aufgabe erhielt ich ein Puzzleteil, das mir das Ziel verraten sollte.

Die schwerste Aufgabe wartete aber noch auf mich in Hamburg: ich musste einen Mann finden, der wie meiner mit Vornamen heißt: Hermann! Nach gefühlten 100 Personen hatte ich doch tatsächlich Glück, als ich einen ca. 80-jährigen Herrn ansprach, der mir voller Begeisterung seinen Personalausweis zeigte, auf dem sein Zweitname Hermann vermerkt war. Glück muss man haben! :D
So ging es dann für uns weiter auf ein Partyschiff, das bei den Landungsbrücken startete.
Und da war vielleicht eine Stimmung, das glaubt ihr nicht! Wir haben gefühlt die ganzen fünf Stunden durchgetanzt. Es war einfach unglaublich gut!

Und ein paar Tage später haben mich meine Mädels noch mit zwei Büchern überrascht. Eines mit Fotos, die über den ganzen Tag entstanden sind (ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich an einige gar nicht erinnern konnte :D) und außerdem ein Art Tagebuch, in das alle während des Tages hineingeschrieben haben. Komisch, denn ich hatte davon tatsächlich überhaupt nichts mitbekommen.

Noch immer blättere ich gerne durch die Bücher und erinnere mich an diesen tollen Abend zurück, der doch schon fast vier Jahre her ist.